Ratgeber Ketamin · Spoke 32

Was Patienten unter Ketamin erleben: Tiefe, Auflösung und Rückkehr

Wenn ich in der Sprechstunde nach der Sitzung zuhöre, höre ich nicht eine Geschichte. Ich höre Schichten. Ein leichtes Schweben am Anfang, dann innere Bilder, dann eine Auflösung, die manche als Punkt im Universum beschreiben. Und am Ende eine Rückkehr in den Körper, die sich anfühlt wie eine neue Inkarnation. Hier ist, was ich nach Jahren in der Begleitung sehe.

Shukri Jarmoukli · Arzt, Integrative Medizin · ViveCura Berlin
Mein Ausgangspunkt

Es gibt eine Tiefe in jedem Menschen, die wir mit Worten allein selten erreichen. Verstehen ist kognitiv. Fühlen ist emotional. Erleben ist alles zusammen. Was Ketamin im therapeutischen Setting öffnen kann, ist eine Form von Erleben, die das normale Bewusstsein nicht zulässt. Das ist nicht Esoterik. Das ist eine pharmakologisch bedingte Wahrnehmungs-Verschiebung, die für viele Patienten zur Möglichkeit wird, sich selbst neu zu begegnen.

Dieser Spoke ist anders als die anderen. Er ist nicht primär pharmakologisch. Er ist phänomenologisch. Ich beschreibe hier, was ich nach Jahren als Begleiter von Ketamin-Sitzungen in meiner Berliner Praxis sehe. Aus meiner Perspektive, mit Respekt vor der Privatsphäre meiner Patienten, ohne Anspruch auf universelle Gültigkeit, aber mit der Erfahrung, dass diese Beobachtungen vielen Menschen helfen können, ihre eigene Erfahrung einzuordnen.

Die vier Stufen der Tiefe

Reframe

Bei Ketamin wird mit steigender Dosis nicht mehr von derselben Sache, sondern eine andere Sache erlebt. Das Bewusstsein bewegt sich durch Stufen, die qualitativ verschieden sind. Wer das versteht, kann sich auf die Tiefe einlassen, ohne sie zu fürchten. Und wer sie nicht erreicht, hat trotzdem etwas Wertvolles erlebt, weil schon die niedrigeren Stufen therapeutisch tragend sein können.

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Stufe 1 · Leichtigkeit

Das angenehme Schweben am Anfang

Die ersten 5-10 Minuten der Infusion. Ein Gefühl von Leichtigkeit, manchmal eine warme Welle im Körper. Stimmung kann sich leicht heben. Die Wahrnehmung verändert sich subtil, Farben können intensiver wirken, Geräusche weicher. Viele Patienten beschreiben diese Phase als überraschend angenehm. Hier ist noch alles vertraut, aber leichter.

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Stufe 2 · Innere Bilder

Visuelle und körperliche Veränderung

Geometrische Muster mit geschlossenen Augen, fließende Farben, manchmal Landschaften, manchmal Erinnerungen, die plötzlich nah sind. Der Körper kann sich „schwer" oder „leicht" anfühlen. Die Person weiß noch klar, wer sie ist, aber das Selbst-Erleben wird durchlässiger. Diese Phase ist häufig die Mehrheit der Sitzung, sie ist therapeutisch oft sehr wertvoll.

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Stufe 3 · Out-of-Body

Selbst-Beobachtung und Distanz

Die Person erlebt sich „neben sich" oder „über sich". Sie kann sich selbst betrachten, oft mit einer Distanz, die im normalen Wachzustand nicht möglich ist. Patienten sagen mir oft: „Ich habe mein Leben von außen gesehen und konnte es zum ersten Mal milde anschauen." Diese Stufe ist das therapeutische Kernfenster.

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Stufe 4 · Kosmische Auflösung

Der Punkt im Universum

Hier löst sich das Ich-Erleben ganz auf. Manche Patienten beschreiben es als Punkt im Weltall, andere als Verschmelzung mit etwas Größerem, manche schweigen einfach nach der Sitzung über diese Phase. Diese tiefste Stufe wird im therapeutischen Setting nicht aktiv angestrebt, kann aber spontan auftreten und ist für manche der wichtigste Teil der Erfahrung.

Die Rückkehr: wie eine neue Inkarnation

Das, was nach der tiefsten Stufe geschieht, ist klinisch unterschätzt. Patienten beschreiben es nicht als Aufwachen. Sie beschreiben es als ein Wiederankommen in ihrem Körper, fast wie ein bewusstes Einziehen in das eigene Leben. Manche sagen: „Ich habe gefühlt, wie ich mich an meinen Körper wieder erinnert habe, Zelle für Zelle." Diese Phase dauert in der Regel 10-20 Minuten und ist oft mit einer ungewohnten Klarheit verbunden.

Was Patientinnen nach einer tiefen Sitzung über die Rückkehr beschreiben

In Nachbesprechungen nach Stufe-4-Sitzungen (kurz aber tief) kehrt ein Muster wieder. Patientinnen beschreiben es ungefähr so: „Ich war kein Mensch mehr. Kein Körper, kein Name, kein Berufsleben, kein Schmerz. Nur ein Punkt. Etwas, das schaut. Es war nicht beängstigend. Es war einfach. Und dann, langsam, bin ich zurückgekommen. Aber nicht in den alten Körper. In einen Körper, der mir auf einmal interessant vorkam, statt feindlich. Ich habe meine Hand angeschaut wie ein neues Geschöpf. Sie war meine Hand, aber ich war zu Gast in ihr."

Was hier beschrieben wird, ist die phänomenologische Erfahrung, die in der Psychedelika-Forschung als „ego dissolution" und „re-embodiment" untersucht wird. Aus klinischer Sicht ist diese Phase ein Tor zur veränderten Selbst-Beziehung, die in den folgenden Wochen therapeutisch genutzt werden kann.

Die Welle der Tage danach

Hier wird es klinisch besonders interessant. Was viele Patienten in den 3-14 Tagen nach einer Sitzung berichten, ist nicht primär eine Stimmungsanhebung. Es ist etwas anderes: eine ungewöhnliche Veränderungsfähigkeit. Sätze, die jahrelang nicht gesagt werden konnten, kommen leichter heraus. Gewohnheiten, die unverrückbar schienen, werden zu Themen, über die man sprechen kann. Beziehungen, die festgefahren waren, werden plötzlich beweglich.

Klinische Beobachtung

Ich nenne diese Phase intern „das offene Fenster". Sie ist neurobiologisch durch eine erhöhte synaptische Plastizität gestützt, die durch die BDNF-Freisetzung nach Ketamin angestoßen wird. Aber sie ist auch psychologisch real. Was Patienten in dieser Zeit anpacken, formt häufig die nachhaltige Veränderung. Was nicht angepackt wird, schließt sich nach einigen Wochen wieder. Die Sitzung öffnet das Fenster. Was wir hineinlegen, bleibt.

Warum Erleben stärker verändert als Verstehen oder Fühlen

In jeder Psychotherapie gibt es drei Ebenen, die zusammenwirken. Ich habe sie über die Jahre in meiner Praxis als drei Tore beschrieben, die alle drei geöffnet sein müssen, damit Veränderung dauerhaft wird.

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Verstehen

Kognitiv. Du weißt, warum du so reagierst, wie du reagierst. Du hast die Diagnose, das Modell, die Geschichte. Wichtig, aber allein selten genug.

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Fühlen

Emotional. Du spürst, was war und was ist. Tränen, Wut, Trauer. Wichtig, aber das Gefühl allein verändert nicht immer die Struktur.

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Erleben

Ganzheitlich. Du bist in der Erfahrung, nicht über ihr und nicht in ihr getrennt. Du erfährst dich selbst neu, nicht als Theorie, sondern als gelebte Wirklichkeit. Das ist die Ebene, die Ketamin öffnen kann.

Wenn ein Patient unter Ketamin erlebt, dass er nicht sein Schmerz ist, sondern jemand, der Schmerz beobachten kann, ist diese Information anders eingeschrieben als wenn ihm ein Therapeut den gleichen Satz sagt. Das eine ist Wissen. Das andere ist Erinnerung. Erinnerung verändert leichter.

Studien-Befund Phänomenologie-Studie

Mathai und Kollegen analysierten den Zusammenhang zwischen subjektiven Effekten und antidepressiver Antwort bei TRD-Patienten nach Ketamin. Die Intensität dissoziativer und mystischer Erfahrungen korrelierte in mehreren Subgruppen mit der Stärke und Dauer der antidepressiven Antwort. Die Qualität des Erlebens ist nicht nur Beilage, sondern könnte therapeutisch zentral sein.

Mathai DS, et al. The relationship between subjective effects induced by a single dose of ketamine and treatment response. J Affect Disord. 2020. doi:10.1016/j.jad.2020.05.085
Studien-Befund Mechanismus-Review

Yaden und Griffiths argumentieren in einer Übersicht, dass die subjektiven Effekte von Psychedelika und psychedelisch-wirkenden Substanzen wie Ketamin nicht ein Nebenprodukt sind, sondern für die nachhaltige therapeutische Wirkung notwendig sein können. Eine rein pharmakologische Reduktion auf molekulare Mechanismen verfehle die klinische Realität.

Yaden DB, Griffiths RR. The Subjective Effects of Psychedelics Are Necessary for Their Enduring Therapeutic Effects. ACS Pharmacol Transl Sci. 2021. doi:10.1021/acsptsci.0c00194

Die vier KPNI-Linsen auf das Erleben

1. Nervensystem

NMDA-Blockade in präfrontaler und thalamischer Verschaltung, Hypoaktivität im Default Mode Network, das normalerweise das Selbst-Erleben generiert. Was sich subjektiv als Auflösung anfühlt, hat eine messbare neuronale Grundlage.

2. Immunsystem

Akute anti-inflammatorische Effekte können die emotionale Offenheit fördern. Bei chronisch inflammatorischer Last verändert sich die Qualität des Erlebens, manchmal weniger ekstatisch, manchmal mehr körperbezogen.

3. Stoffwechsel

Pharmakogenetische Unterschiede in CYP3A4/2B6 beeinflussen die individuelle Tiefe und Dauer. Schnelle Metabolisierer erleben oft kürzere, intensivere Phasen, langsame Metabolisierer längere, sanftere Verläufe.

4. Hormonsystem

HPA-Achsen-Status kann das Erleben modifizieren. Patienten mit hoher Stress-Last erleben oft am Anfang Spannungsabbau, dann tiefe Loslassens-Phasen. Bei flacher Cortisol-Kurve manchmal sanftere Stufungen.

Was ich als Arzt während der Sitzung tue

Das, was Patienten oft nicht erwarten: meine Arbeit während der Sitzung ist nicht aktiv leiten. Sie ist Raum halten. Ich sitze daneben, monitort Vitalzeichen, beobachte. Wenn die Person sich bewegt, beruhige ich. Wenn sie weint, schweige ich präsent. Wenn sie spricht, höre ich, ohne zu interpretieren. Ich folge nicht ihrer inneren Reise, ich sichere ihren äußeren Raum.

Diese Disziplin des Nicht-Eingreifens ist die schwerste in der Arbeit. Junge Ärzte wollen oft helfen, deuten, navigieren. Eine gute Ketamin-Begleitung verlangt das Gegenteil. Die Substanz und die Person machen die Arbeit. Ich bin der Anker am Ufer, nicht der Steuermann auf dem Boot.

Der Moment wahrer Freiheit

„Ich habe mich gelöst und bin als jemand anderer zurückgekommen, der ich schon war, ohne es zu wissen."

Was viele Patienten in der Welle nach der Sitzung beschreiben, ist nicht ein neuer Mensch, sondern eine Erinnerung an einen Teil ihrer selbst, der lange weg war. Diese Erinnerung kann nachhaltig sein, wenn sie integriert wird. Wer das Fenster nutzt, wenn es offen ist, lebt manchmal ein anderes Leben danach.

Drei Hebel für die Nutzung des Erlebens

1

Schreibe noch am gleichen Abend

Drei Sätze reichen. Was habe ich erlebt? Was war neu? Was möchte ich nicht vergessen? Die Schrift hält fest, was sonst verfliegt. Du wirst dich in zwei Wochen über das wundern, was du heute kaum in Worte fassen kannst.

2

Plane drei kleine Veränderungen in den Tagen danach

Nicht ein neues Leben. Drei kleine Dinge. Ein Gespräch, das du immer aufgeschoben hast. Eine Gewohnheit, die du verändern willst. Eine Person, die du anrufst. Die Welle verstärkt kleine Schritte. Was du jetzt anstößt, hält länger.

3

Suche jemanden, mit dem du integrieren kannst

Eine Psychotherapeutin, eine vertraute Person, eine Selbsthilfegruppe. Das Erlebte braucht einen Raum, in dem es bleibt. Wer alleine integriert, verliert oft mehr als nötig wäre. Eine gute Praxis bietet Integration als Teil des Pakets an.

Häufige Fragen zum Ketamin-Erleben

Was erleben Patienten unter Ketamin?

Das Erleben folgt einer dosisabhängigen Stufung. Bei niedrigeren Dosen ein leichtes, oft angenehmes Gefühl. Mit steigender Tiefe innere Bilder, dissoziative Phänomene, Out-of-Body-Erleben. Bei höchster Tiefe beschreiben manche Patienten ein Gefühl, ein Punkt im Universum zu sein. Danach folgt die Rückkehr in den Körper, die manche wie eine Wieder-Inkarnation beschreiben.

Was bedeutet die Welle nach der Sitzung?

In den Tagen nach einer Sitzung berichten viele Patienten von einer ungewöhnlichen Veränderungsfähigkeit. Sätze, die vorher nicht gesagt werden konnten, kommen leichter heraus. Gewohnheiten, die unverrückbar schienen, lassen sich neu betrachten. Diese Phase könnte das therapeutische Fenster sein, das die Substanz öffnet.

Was ist die Wieder-Inkarnations-Erfahrung?

Eine subjektive Beschreibung des Übergangs aus tiefer Dissoziation zurück in den eigenen Körper. Viele Patienten erleben das Wiederankommen als bewussten Akt, fast wie ein erneutes Einziehen in das eigene Leben. Diese Phase ist oft mit einer veränderten Beziehung zu sich selbst verbunden.

Warum verändert das Erlebte stärker als Verstehen?

Im therapeutischen Prozess gibt es drei Ebenen: Verstehen (kognitiv), Fühlen (emotional) und Erleben (somatisch und ganzheitlich). Was unter Ketamin geschieht, geht über die ersten beiden hinaus. Die Person erlebt Aspekte ihrer selbst, nicht als Konzept oder Gefühl, sondern als gelebte Erfahrung. Diese Tiefe könnte erklären, warum Veränderung danach leichter fällt.

Wie viele Stufen der Tiefe gibt es?

In meiner Praxis arbeite ich mit einer Stufung von vier Ebenen: leichte Stimmungsanhebung, innere Bilder und Dissoziation, Out-of-Body und Selbst-Beobachtung, kosmische Auflösung. Die meisten Patienten erreichen Stufe zwei bis drei. Die vierte Stufe tritt seltener auf und wird im therapeutischen Setting nicht aktiv angestrebt, kann aber spontan auftreten.

Ist das spirituell?

Die Erfahrung wird von Patienten manchmal als spirituell beschrieben, manchmal als rein medizinisch. Beide Lesarten sind legitim. Was die Forschung zeigt: die Tiefe und Bedeutsamkeit der Erfahrung korrelieren in Studien mit der antidepressiven Antwort. Spirituell oder nicht, das Erlebnis kann therapeutisch wertvoll sein.

Was sehe ich als Arzt während der Sitzung?

Ich sehe einen Menschen, der vorübergehend an einem anderen Ort ist. Wechselnde Mimik, gelegentliche kleine Bewegungen, manchmal Tränen. Mein Job ist nicht zu interpretieren, was er erlebt, sondern den Raum zu halten. Ich begleite, ohne zu führen. Das ist die wichtigste Disziplin der Arbeit.

Was ist die wichtigste Phase?

Nicht die Sitzung selbst, sondern die folgenden Tage. Was Patienten in der Welle erleben, wird zu dauerhafter Veränderung, wenn sie es integrieren. Was nicht integriert wird, kann verfliegen. Die Integration ist die eigentliche Therapie. Die Sitzung ist nur das Fenster, das geöffnet wird.

Verbindungen zu anderen Themen

Pharmakologische SichtHalluzinationen pharmakologisch

Die fünf Stufen aus mechanistischer Sicht, ergänzend zu dieser phänomenologischen Beschreibung.

VorbereitungSitzung vorbereiten

Wie Set und Setting die Tiefe und Qualität des Erlebens prägen.

Therapeutischer RahmenKetamin-assistierte Psychotherapie

Wie das Erlebte in therapeutische Integration übersetzt wird.

Wenn Mechanismus interessiertWirkmechanismus im Gehirn

Die neuronale Grundlage der dissoziativen Erfahrung.

SJ
Geschrieben von

Shukri Jarmoukli

Arzt, Integrative Medizin, Klinische Psychoneuroimmunologie · ViveCura Berlin, Skalitzer Straße 137 · Spezialisierung: Ketamin-assistierte Psychotherapie, integrative Tiefen-Diagnostik. Was ich in diesem Spoke beschreibe, sind keine Theorien aus Lehrbüchern. Es sind Beobachtungen aus Hunderten von Sitzungen mit Patienten, die mich an Orte mitgenommen haben, an die ich allein nicht gekommen wäre. Diese Arbeit ist Privileg und Verantwortung zugleich.

Quellen und weiterführende Literatur

  1. Mathai DS, et al. The relationship between subjective effects induced by a single dose of ketamine and treatment response in patients with major depressive disorder. J Affect Disord. 2020. doi:10.1016/j.jad.2020.05.085 [RCT, Human]
  2. Yaden DB, Griffiths RR. The Subjective Effects of Psychedelics Are Necessary for Their Enduring Therapeutic Effects. ACS Pharmacol Transl Sci. 2021. doi:10.1021/acsptsci.0c00194 [Mechanismus-Review]
  3. Letheby C, Gerrans P. Self unbound: ego dissolution in psychedelic experience. Front Hum Neurosci. 2017. doi:10.3389/fnhum.2017.00269 [Übersichtsarbeit]
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  5. Carhart-Harris RL, et al. The default-mode, ego-functions and free-energy. Brain Struct Funct. 2014. doi:10.1093/brain/awu046 [Mechanismus-Review]
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  12. Federal Institute for Drugs and Medical Devices (BfArM). Esketamin Anwendungshinweise. 2020. bfarm.de [Behördendokument]

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